Das Trogerstift im Waldviertel - Benediktinerkloster Stift Altenburg

28.01.2018

"Willkommen im Stift Altenburg! Ich begleite Sie auf Ihrer Entdeckungsreise durch Stift Altenburg."

Diese herzliche Einladung schlägt uns bei unserem Besuch im hohen Norden, dem Waldviertel in Niederösterreich entgegen. Stift Altenburg ist ein Benediktinerkloster, das bereits im Jahre 1144 von Gräfin Hildburg, der Witwe Gebhards von Poigen gestiftet wurde.

Seit der Gründung leben, beten und arbeiten hier Benediktinermönche. Gemäß dem Motto "sei unser Gast!" sind große Teile des Hauses für Besucher geöffnet.

Der kunstsinnige Abt Placidus Much versammelte zu Beginn des 18. Jahrhunderts die besten Handwerker und die begabtesten Künstler seiner Zeit in Altenburg, um seine Vision von einem neuen Kloster zu verwirklichen. Der Baumeister Joseph Munggenast und die Maler Paul Troger und Johann Jakob Zeiller schufen die weitläufige Klosteranlage mit ihren großartigen Deckenfresken und Wandmalereien, wie sie sich heute präsentiert. Nicht umsonst wird Stift Altenburg als das Barockjuwel des Waldviertels bezeichnet.

Besonders beeindruckend finde ich den Drachen, der sich in der Stiftskirche befindet. Prägt euch das Bild gut ein, denn es wird bei unserem Rundgang noch eine tragende Rolle spielen.

Obwohl das Stift fast 900 Jahre besteht, wurde es den Bedürfnissen der heutigen Zeit angepasst. Neben einem Behinderten-WC gibt es auch die Möglichkeit eines barrierefreien Rundgangs, bei diesem nur Kleinigkeiten dem interessierten Besucher verborgen bleiben.

Eine gute Stunde dauert ein persönlich geführter Stiftsrundgang. Jeder Besucher erhält eine Tageskarte, mit welcher er darüber hinaus nach Lust und Laune die Stiftsgärten und die Sonderausstellungen besuchen kann.

2018 besonders empfehlenswert da eine noch nie gezeigte barocke Gemäldesammlung aus der Sammlung Arnold öffentlich zu sehen sein wird. Das Team von bustiger durfte schon einen Blick riskieren und ich kann euch nur sagen, wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

Dramatik und Ausdrucksstärke, expressive Lichtführung, glühende Farben und stimmungsvolle Innigkeit charakterisieren die österreichische und süddeutsche Malerei zur Zeit des Barocks. Dieser Faszination, der sich das Innsbrucker Ehepaar Arnold seit weit mehr als vierzig Jahren nicht entziehen kann, verdankt Stift Altenburg die grandiose Ausstellung. Das Team von bustiger durfte zwar ausnahmsweise fotografieren, aber angesichts dieser atemberaubenden Sammlung nehme ich Abstand von einem Foto an dieser Stelle. Besucht selbst ab Mai 2018 die Sammlung und findet euer Lieblingsstück.

Die kleinen, feinen Details sind es, die den Besucher immer wieder genauer hinschauen lassen. Die unheimlich gut erhaltenen Fresken, die barocke Pracht, die mittelalterliche Strenge, das Kloster unter dem Kloster, die rätselhafte Krypta, die grandiose Stiftsbibliothek...

... aber jetzt hätte ich mir gewünscht, nicht so neugierig zu sein.

Nun gut, allen Geheimnisse hätte die Buslady Renate jetzt nicht auf die Spur gehen müssen. Selbst schuld. Und unser Teammitglied Walter hat wieder mal was zu lachen. Wo ist eigentlich Samir?

"Hallo Kleiner, bleib da! Die tun dir nichts, die sind schon tot!" So ein Feigling, versucht er sich still und heimlich aus der Veitskapelle zu schleichen.

Ich war zu spät und habe ihn nicht mehr erwischt. Wo ist er? Geh bitte, jetzt kann ich ihn noch in der weitläufigen Anlage suchen. Mensch Kind!

Für Schulklassen gibt es persönliche Führungen, die je nach Alter, Interessens- oder Unterrichtsschwerpunkt angepasst werden. Somit wird eine Führung nie langweilig und danach geht's ins Heckenlabyrinth oder auf den Fußballplatz. Vielleicht ist Samir am

unterwegs? Nein, glaube nicht, wandern ist ja nicht seine Stärke.

Zum Glück gibt es aufmerksame Statuen im Apothekergarten. Danke für den Hinweis!

So ein Faulpelz, genießt er die letzten, herbstlichen Sonnenstrahlen. Neben dem Apothekergarten gibt es noch den Kreuzganggarten und den Garten der Stille. Der Schöpfungsgarten und der Garten der Religionen können während der Saison frei besichtigt werden.

Ihr seht schon, Stift Altenburg, das übrigens nur ein paar Kilometer von Schloss Rosenburg und Schloss Greillenstein entfernt liegt, bietet eine Menge. Ein Aufenthalt von mindestens zwei Stunden sollte eingeplant werden. Wer zwischen der Führung und seinem eigenen Rundgang eine Stärkung benötigt, kann während der Saison im Stiftsrestaurant neue Kräfte tanken.

Für Gruppen gibt es, außer Dezember-Februar jederzeit Führungen auf Anfrage. Bitte beachtet aber, dass die Niederösterreich-Card im Gruppenverband nicht akzeptiert wird.

Das Team von bustiger ist wieder vereint und ich überlege gerade, ob ich mich mal auf den Boden legen soll. Ein wahrlich luxuriöser Vorraum ist die sogenannte "Bibliotheks-Vorhalle" mit ihrem Deckenfresko des Malers Johann Jakob Zeiller. Er tritt hier das erste Mal aus dem Schatten seines Lehrmeisters Paul Troger und beeindruckt mit luftiger Scheinarchitektur.

Ein Blick nach oben. Ein steifes Genick. Meine Sonnenbrille, die ich fast täglich als Haarreifen trage, rutscht über meine Schulter zu Boden. Ich versuche in den ehrwürdigen Hallen nicht zu fluchen. Meine Augen gleiten sachte über das Fresko. Die Kamera versucht es einzufangen. Ich steige fast auf meine Sonnenbrille. Samir und Walter lachen. Und dennoch liebe Leser, für diese unheimliche Pracht, die sich mir hier eröffnet zahlen sich die, sagen wir mal, leichten Strapazen aus.

Zum Schluss unseres Besuches möchte ich euch noch in die Stiftskirche einladen.

Walter, Samir und ich nehmen Platz und lassen die Schönheit auf uns wirken. Es gibt unendlich viel zu entdecken. Da fällt mir ein, ich habe noch gar nicht von der Kaiserstiege, dem Prälatenhof, dem idyllischen Kreuzgang, den Kapitalsaal, der neu gestalteten Altane, dem Springbrunnen und dem Marmorzimmer erzählt. Auch noch nicht vom Klosterladen, ein Ort, der besonders für Frauen bedeutend sein kann - gibt es u.a. auch regionale, kulinarische Schmankerl.

Ihr könnt bei eurem Besuch all diese Räumlichkeiten besuchen, erkunden und bestaunen. Wenn ihr - große oder kleine - Kinder dabei habt, dann vergesst nicht die Sala Terrena! Dort liegen Malbögen und Stifte bereit. Hier könnt ihr eure künstlerische Ader ausleben. Erinnert ihr euch an den Drachen? Ich habe gesagt bitte merken, er wird noch wichtig. Paul Troger, einer der bedeutendsten österreichischen Maler ist bereits 1762 in Wien verstorben, aber ich weiß jetzt, dass sein Nachfolger gefunden ist! Ich bin ab heute eine stolze Mutter von unserem Maskottchen Samir. Und ich sage euch eines: Paul Troger wird sich im Grab umdrehen, denn sein Drache ist fast 1:1 kopiert!

Samir ist und bleibt unser Naturtalent in unserem Team.


Euer Team von bustiger, Ausflugsplanung leicht gemacht, diesmal Renate, Walter und Samir.

Weitere interessante Infos zu unserem Partner:

Busparkplatz: ja

Stufen: Ja, teilweise Lift

Barrierefrei: Größtenteils

Behinderten-WC: ja

Wickelraum: ja

Hunde: Nein

Gastronomie: Stiftsrestaurant, Landgasthof Mann in Rosenburg

Einkaufsmöglichkeit: Souvenirladen

Ausflugsplanung: Ja, gemeinsam mit CÄSAR-Bus

Kinder- und Schulprogramme: ja

Hochzeitslocation: Nein

Eigene Schulprogramme: ja

Voucher: ja

Niederösterreich-Card: einmaliger Eintritt, jedoch nicht im Gruppenverband

Fremdsprachen: Englisch, Ungarisch

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an:

Firma:                     Benediktinerstift Altenburg

Ansprechperson:   Frau Sabine Laz

Adresse:                 Abt-Placidus Much-Straße 1, 3591 Altenburg

Telefonnummer:     02982/3451/18

Webseite:                www.stift-altenburg.at

Mailadresse:            kultur.tourismus@stift-altenburg.at

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen jederzeit zur Verfügung:

CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs GmbH, Frau Renate, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

Besuch von lichtkroko, Donnerstag, 19.10.2017. Mit freundlicher Fotogenehmigung von Stift Altenburg und den Damen und Herren der Senioren Residenzen Oberlaa in Wien. Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler nach Angaben des Partners, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

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