Die Welt der edlen Steine - Edelsteine Krampl

07.03.2018

Freundlich werden wir in der Welt der edlen Steine im Herzen des Zirbenlandes in der Obersteiermark empfangen. Ehe das bustiger-Team die Glitzerwelt der Kristalle, die gläserne Fabrik, die Schmuckwerkstatt, das Künstleratelier und die Steinbildhauerei erkunden wird, werden wir höflich auf einen Kaffee in der Edelsteinbar eingeladen. Während wir schon über das spannende Angebot plaudern, kreist mein Blick durch den einladenden Verkaufsraum.

Die bizarre Eisblumenmusterung ist bei mir wie Liebe auf den ersten Blick. Kaum zu glauben, dass der Pinolitmagnesit ein heimischer Naturstein ist, dessen einziger Fundort in den Hohen Tauern liegt. Die atemberaubende Schönheit dieses Steins wird mich noch lange verfolgen, immerhin wird er nicht nur für Schmuck, sondern auch für Gebrauchsgegenstände wie Schüsseln und Vasen verwendet.

Ich hätte überhaupt kein Problem, würde mir jemand diesen Heilstein, der für Ausgeglichenheit und Zufriedenheit sorgt, so schön gestaltet schenken. Da bekommen die so leicht über die Lippen gesagten Wörter "steinreich sein" eine ganz eigene Bedeutung.

Edelsteine Krampl ist nicht nur für seine wirklich riesige Sammlung an Heilsteinen in Form von Schmeichelsteinen bekannt, sondern auch für seine einzigartigen Werk- und Schmuckstücke. Übrigens sind fast alle edlen Steine hier Österreicher.

In der gläsernen Fabrik dürfen Familien und Reisegruppe den Werkmeistern über die Schulter schauen und miterleben wie aus bis zu 3 Tonnen schweren Gesteinsbrocken Schritt für Schritt ein edles Werkstück entsteht.

Nach genauer Vorlage und mit viel Geschick entsteht die Diamantenform.

Wem es, wie der buslady, in den Fingern juckt und selbst ihr oder sein Können unter Beweis stellen möchte, dem seien die Aktivprogramme ans Herz gelegt.

Nachdem die buslady für euch weiter auf Entdeckungsreise geht, nützt Samir die Chance und bleibt zurück. Er ist sich noch nicht einig, will er Specksteinschnitzen, ein Edelsteinbäumchen basteln oder ein Edelsteinsplitter-Armband fädeln. Auf alle Fälle kommt ihm die Gelegenheit gerade recht, denn in ein paar Monaten ist Muttertag. Wobei ich bei seiner Pfotenfertigkeit nicht sicher bin, ob die Werkstücke wenigstens bis zu Weihnachten fertig werden.

Im strengsten Fall können die Bastelpackungen auch mit nach Hause genommen werden. Dann könnte er mit Papa fertig basteln.

Ich bin hin und weg. Der Bildhauer ist ein wahrer Künstler. Einzig eine gezeichnete, oder eigentlich sogar nur skizzierte Vorlage hängt an der Pinnwand. Anhand dieser entsteht aus einem Marmorbrocken diese wunderbar detaillierte Madonna. Ich ziehe den Hut vor seiner Leistung. Wer einmal sein Geschick am Stein ausprobieren möchte, kann dies nach Vereinbarung unter fachkundiger Anleitung gerne tun.

Übrigens, das biologische Steinmehl, welches beim Schleifen mittels modernstem Wasserverfahren umweltgerecht gefangen wird, dient zur Bodenverbesserung und als Kompostierzusatz. "Schon von alters her ist Steinmehl und Mist des Bauern List".

Sorry, lieber Leser auch die buslady ist nur eine Frau. Ich bin jetzt kurz mal abgelenkt - Fortsetzung unter dem nächsten Foto, sobald ich wieder schreibfähig bin.

Bin wieder da! Nein, ich habe inzwischen nicht geheiratet! Wobei ihr könnt jederzeit mit dem Goldschmied und eurem zukünftigen Partner/Partnerin eure eigenen Partner- und Eheringe entwerfen. Eine tolle Idee! Keine Ringe von der Stange, sondern in harmonischer Zweisamkeit gemeinsam entworfen und erarbeitet. Romantisch.

Zurück zu mir. Neben den Eheringen gibt es in der Schmuckwerkstatt exklusive Werkstücke zu erstehen und ich bin gerade ganz hingerissen von den Silberringen, die der Natur nachempfunden werden. Ein jeder Ring ein wahres Unikat. Welcher Ring mit nach Wien durfte, seht ihr beim nächsten persönlichen Treffen auf meinen Fingern.

Gehen wir weiter in die Glitzerwelt der Kristalle, zu welcher eine Handvoll Stufen zu bewältigen sind. Wir durchschreiten ein schier endloses Funkeln, Farben- und Formenvielfalt sorgen für ein Staunen ohne Ende. Ein mystischer Hauch kraftvoller Energie umgibt mich, während ich vor Ehrfurcht am liebsten niederknien möchte. Besonders die Steine, die unter UV-Licht strahlen ziehen mich in ihren Bann.

Wir haben die Welt der Glitzerwelt wieder verlassen, sind am weltgrößten Edelsteinbrunnen vorbei marschiert und erkunden die Sammlung von Grubenlampen ab dem 17. Jahrhundert.

Zu guter letzt werfen wir noch einen Blick in das Künstleratelier, wo regionale und nationale Künstler sowie Kunstschaffende aus aller Welt internationales Flair in die Steiermark bringen. Sie entwerfen hier Kreationen aus Stein und anderen Materialien, die mitunter in Schmuckkollektionen und Kleinserien münden, die auch zum Verkauf stehen. Schaut einfach bei eurem Besuch vorbei.

Unser Rundgang ist zu Ende. Wir stehen im Shop. Ein rascher Händedruck, ein gehauchtes "Dankeschön und bis Bald" und ich erliege der Frauenleidschaft, dem Gustieren. Wir Frauen kaufen ja nicht ein, wir kurbeln lediglich die Wirtschaft an.

Meint ihr nicht, dass die Schneidbretter aus Edelsteinen jede Zauberküche bereichern würden? Außer mit Keramikmessern, die sonst stumpf werden, kann darauf ganz normal gearbeitet werden.

Besonders reizvoll finde ich die kleinen und großen Zimmerbunnen, die nicht nur ein schönes Accessoire für zuhause sind, sondern durch die verschiedenen Steine eine heilende Wirkung haben.

Während ich hier schreibe, plätschert das Wasser sanft über meinen Rosenquarz, der gleichzeitig die Computerstrahlen absorbieren soll. Da macht arbeiten gleich doppelt soviel Spaß. Außerdem befeuchtet er die, vor allem im Winter, trockene Zimmerluft. Und schön anzuschauen ist er obendrein.

Ein weiterer Hingucker in jedem Raum sind die Weihrauchbrenner, welche hier entworfen und produziert werden.

Edelsteine Krampl ist ein Ausflugsziel für jung und alt, für Gruppenreisen (bitte unbedingt anmelden) genauso wie für Einzelgäste, für Workshop-Teilnehmer und als kleine Pause bei langen Autofahrten. Der Betrieb liegt nur ein paar Kilometer von der Ausfahrt Zeltweg-West entfernt. Während Papa eine Fahrpause an der Edelsteinbar einlegt und sich an der Grubensammlung erfreut, können die Kinder Geschenke fertigen (bitte vorher anmelden) und Mutti im Shop gustieren.

Euer Team von bustiger, diesmal Renate und Samir.

Weitere interessante Infos zu unserem Partner:

Busparkplatz:                        ja

Stufen:                                   ja

Barrierefrei:                            teilweise

Behinderten-WC:                   nein

Wickelraum:                           nein

Hunde:                                    ja im Außenbereich

Gastronomie:                           kleines Café mit Getränken

Einkaufsmöglichkeit:               ja

Ausflugsplanung:                    ja

Empfohlene Aufenthaltszeit:  ca. 50 min. dauert die Führung, Gesamtaufenthaltszeit rd. 1 ½ Stunden, je nach Interesse. Für Workshops auf Anfrage

Eigene Schulprogramme:        ja

Hochzeitslocation:                   nein, aber Workshops für Eheringe selbst entwerfen und fertigen

Seminarlocation:                      nein

Kinderspielplatz:                      nein

Eigene Veranstaltungen:         ja, Infos auf der Homepage oder direkt bei Krampl

Fremdsprachen:                      englisch

Voucher:                                   ja

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an:

bustiger-Partner:    Edelsteine Krampl Handelsges.m.b.H.

Ansprechperson:   Frau Christina Franz

Adresse:                 Bahnhofstraße 7, 8741 Weißkirchen

Telefonnummer:     03577/81 111

Webseite:               www.edelsteine-krampl.com

Mailadresse:           info@edelsteine-krampl.com

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen jederzeit zur Verfügung:

CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs GmbH, Frau Renate, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

Besuch von lichtkroko, Freitag, 23.02.2018. Mit freundlicher Fotogenehmigung von unserem bustiger-Partner. Bezahlte Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler nach Angaben des Partners, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

Sie möchten bustiger-Partner werden und 365 Tage lang Werbung für Ihren Tourismusbetrieb? Infos bei Renate Stigler, fotografin@lichtkroko.eu