Nutze die Kraft der Natur - Mölltalerhof

Der Fluss Möll ist namengebend für das gleiche Tal, das Mölltal in Kärnten. Einst war der Unterlauf des Mölltals ein wichtiger Streckenabschnitt auf dem Weg in den Süden, da alle Benutzer des Tauerntunnels zwischen der Autoverladestation Böckstein im Gasteinertal und Mallnitz in das Mölltal kamen.

Heute ist der Verkehr richtig angenehm und nur aus den Verkehrsnachrichten vernehmen wir, dass auf der Tauernautobahn vor dem Tauerntunnel Blockabfertigung ist.

Von der Hektik des Pfingstreiseverkehrs ist hier in Lainach, Bezirk Rangersdorf nichts zu spüren. Friedlich spiegelt sich der familiär geführte Mölltalerhof im Naturteich, der ein idyllischer Ort für die Tierwelt ist. Einfach hier sitzen und beobachten, was kann für eine Tierfotografin entspannender sein?

Doch auch Pflanzenliebhaber kommen, in dem abgesperrten Areal, auf ihre Rechnung. Wir haben die Anreise hinter uns. Ich atme die frische Landluft ein, erfreue mich an den Blumenwiesen, genieße mein Feierabendbier in der Hollywoodschaukel am Hofsee und freue mich auf …

Es ist lange her, dass wir Gast im Mölltalerhof waren. Wie ich die Zeit vermisst habe, wird mir erst wieder hier bewusst. Urlaub bei Freunden! In einer Gegend, wo Hektik keinen Fuß fassen kann, wo die Menschen noch füreinander da sind und der Gast herzlich willkommen ist.

Nach einem ausgiebigen Abendessen, und glaubt mir die Auswahl aus der, mehr als vier Seiten umfassenden Speisekarte, ist nicht einfach, gönnen wir uns in der gemütlichen Stube noch ein paar Kärntner Stamperlan. Ohne Schnaps geht hier kaum etwas ;-)

In der gemütlichen Gaststube hat sich nichts verändert. Nach wie vor liebevoll dekoriert, mit einer Sammlung an Gegenständen und vor allem Trachten aus längst vergangenen Tagen.

Ein weiterer großer Teil der Sammelleidenschaft des einstigen Hotelchefs befindet sich in der Zeitfabrik, die gleich vis-a-vis ist. Ein wahres Kleinod in dieser Gegend, neben alten Gerätschaften, Haushaltsartikel, Gewändern gibt es auch eine tolle Multimediashow in den Tiefen des Kellers.

Mein Kopfkino ist beim Anblick der alten Kochstelle angeworfen, habe ich beim Frühstück in der Zeitung den bunten Prospekt eines Möbelhauses mit Küchenangeboten gelesen. Ich muss schmunzeln, wie war das, einen Geschirrspüler gibt es gratis?

Ich entreiße mich der Vorstellung, wie ein Vertreter hier verzweifelt versucht, die heute fertigen Küchenblöcke an die Frau zu bringen.

Wir machen uns auf den Weg Richtung Großglockner, welcher von hier ein paar Kilometer entfernt ist.

Erste Station natürlich Heiligenblut mit seinem weltbekannten Bergsteigerfriedhof. Nachdem ich hier als Kind das letzte Mal Station gemacht habe, interessiert mich heute eher ein Eiskaffee auf einer Terrasse eines Cafes mit atemberaubendem Fernblick in die vor uns liegende Bergwelt.

Murmeltiere beobachten gehört auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in 2.369 m über dem Meeresspiegel einfach zu einem perfekten Ausflug dazu. Derzeit scheint noch unklar zu sein, wer mein Fotomodel werden soll.

Die 47,8 km lange Großglockner Hochalpenstraße verbindet die Bundesländer Salzburg und Kärnten. Somit könnt ihr vom Mölltalerhof mal rasch einen Ausflug nach Salzburg einplanen und z.B. einen Kaffee in Kaprun im Hotel vier Jahreszeiten trinken. Natürlich auch umgekehrt möglich…

Für Radsportler hat die Großglockner Hochalpenstraße seit Bestehen große Bedeutung, Giro d`Italia, Österreich-Rundfahrt, Race around Austria, Peackbreak und andere waren schon hier.

Solltet ihr zu den sportbegeisterten Menschen gehören, könnt ihr euch in der herrlichen, hoteleigenen Sauna mit Blick auf die Berge des Mölltals entspannen.

Entspannung tut ebenso nach sportlichen Aktivitäten wie Rafting, Canyoning, Hydrospeed, Kanurodeo, River Surfing, Tubing uvm. mehr gut. Die Wildwasserarena Flattach ist ganz in der Nähe des Mölltalerhofs. Nach einer Wanderung oder der Erkundung, der in der Nähe befindlichen Schluchten steht Relaxen ebenso am Programm wie nach einer ausgiebigen Runde auf der Sommerrodelbahn in Lienz.

Durch die perfekte Lage des Hotels am Rande des Ortes, zwar leicht, auch mit dem Reisebus erreichbar, dennoch etwas abseits der Durchzugsstraße hört man im wahrsten Sinne des Wortes am Abend nur noch die Vögel zwitschern.

Die Hotelsfamilie hilft bei der Gestaltung der Urlaubstage und steht jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. Ein großer Parkplatz bietet genügend Platz für Reisebus und PKW, eine Terrasse lädt zum gemütlichen Verweilen ein und der Chef kocht persönlich.

Zu Mittag braucht in Kärnten niemand verhungern. Viele Restaurants laden ein, vom Selbstbedienungsrestaurant bis zur Berghütte reicht die Bandbreite. Und wie ihr seht, gibt es auch für kleine Tiger die richtige Nahrung.

Für uns bricht der zweite Abend an. Ich sabbere mich durch die Auswahlmöglichkeit der Halbpensionsgestaltung und wünschte, ich wäre heute mit einem Reisebus hier. Denn da gibt es eine kleinere Auswahl und diese darf schon beim Frühstück getroffen werden. Wie einfach kann manchmal so ein Busreisender seinen Urlaub genießen?

Ich blättere im Katalog der Kärnten – Card, eine Unmenge an Ideen sticht mir ins Auge. Vom Erlebnisbadesee, über Schifffahrten, Museen, Burgen, Gebirgsstraßen bis zu Seilbahnen reicht die Palette. Im Sommer ist ebenso viel los wie im Winter. Die Auswahl ist nicht leicht und während ich mir die Bauernbutter auf meine Frühstückssemmel streiche fällt mein Blick auf einen Affen.

Nein, ich habe jetzt nicht meinen Schatz angeschaut. Was denkt ihr? Einen echten Affen, abgedruckt im Katalog.

Eine gute Autostunde später schrauben wir uns auf den Berg der Burg Landskron gegen Himmel. Hier gibt es neben Burgbesichtigung und Adlerwarte den Affenberg Landskron.

Bei einer sehr persönlichen Führung geht es auf Du und Du mit den rund 150 Japanmakaken. Wie in freier Wildbahn, artgerecht und wissenschaftlich betreut treiben sie in dem rd. 4 ha großen Areal ihre Späße. Ich stelle fest, Affen sind mir sehr ähnlich. So ähnlich bin ich bei Büffets meist auch zu sehen...

Wir verlassen die süßen Affen mit ihren Babies…

… und fahren Richtung Raggaschlucht mit geologischem Lehrpfad. Eine familienfreundliche Wanderung mit atemberaubenden Steganlagen, tosenden Wasserfällen und tiefen, geheimnisvollen Schluchten wird uns laut Prospekt versprochen.

Nach einer kleinen Stärkung mit Kärntner Kasnudeln im Gasthof direkt beim Eingang zur Schlucht, meint der Wettergott, wir hätten eine Pause verdient. Anstatt Schlucht ist Flucht angesagt, denn es braut sich ein heftiges Gewitter zusammen.

Naja, der Weg zum Hotel ist nicht weit und so fahren wir gemütlich durchs Mölltal, während der Regen wieder abklingt.

„Zum Marterle“ – ein Schild hat unsere Aufmerksamkeit geweckt. Wir folgen der knapp 12 km steilen Bergstraße und stehen vor der Wallfahrtskirche Marterle auf rund 1.900 m Seehöhe. Ein gigantischer Ausblick auf die Kreuzeckgruppe und die Lienzer Dolomiten belohnt uns, ehe sich die Gewitterwolken vorschieben.

Vom Hotel werden spannende Ausflüge mit einem Bummelzug hier auf diesen wunderschönen Flecken Kärnten geboten. So kann der Reisebuslenker seinen gesetzlichen, freien Tag genießen und sich ebenfalls kutschieren lassen. Eine Einkehr im Alpengasthaus, gleich neben der Wallfahrtskirche, empfiehlt sich und mit dem Musiker vom Hotel klingt hier in luftigen Höhen der Nachmittag richtig schön aus.

Für Wanderer kann die Stelle in einer mehrstündigen Wanderung ab Hotel erreicht werden. Oder ihr wandert vom Marterle einen der Wege entlang. 

Hochzeit geplant? Wie wäre es hier in schwindelerregender Höhe mit dem gehauchten ‚Ja‘ und dann der Hochzeitstafel im Mölltalerhof? Die Ideen zum Ausklang in der Hochzeitssuite im Mölltalerhof überlasse ich eurer Phantasie.

Übrigens befinden wir uns hier im Nationalpark Hohe Tauern.

Der Regen hat uns eingeholt und wir ziehen uns ins Hotel zurück. Und was macht Frau bei Regenwetter? Klar! Einkaufen gehen. Das „G`schäftl“, direkt beim Hotel und rund um die Uhr für Gäste gerne seitens des Hotelpersonals geöffnet, bietet regionale Köstlichkeiten wie Speck, Marmeladen, Steinpilzsalz und andere Gewürze, Naturtees, Säfte, Sirup, Schnaps und vieles mehr. So kann der Urlaub im eigenen Heimatland noch lange nachklingen.

Der Abend klingt bei einem herrlichen Abendessen aus und ich lasse die Erlebnisse noch einmal Revue passieren.

Der Regen hat sich verzogen. Ein Einheimischer betritt die Gaststube und erzählt von einem Regenbogen. Klar, Frau Fotografin lässt alles stehen und liegen und tatsächlich, gleich von der Hotelterrasse aus ist er zu sehen. Ein Fingerzeig des Schicksals? Heißt es doch, am Ende des Regenbogens ist ein Schatz. Und der kann nun nur im Mölltal zu finden sein. Ich denke, ich kenne ihn! Er heißt „Das Natur- und Genusshotel Mölltalerhof“.

 

Euer Team von bustiger - dem ersten busblogs österreichs, diesmal Renate, Franz und Samir.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an das Team vom Mölltalerhof, Tel: +43 (0)4822/381, info@moelltalerhof.at, www.moelltalerhof.at, Lainach 45, 9833 Rangersdorf

 

Ideen zur Tagesgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

 

Bus-parkplatz Stufen barrierefrei Behinderten-WC Hunde Gastronomie Fremds-prachen Voucher Hochzeits-location Seminarhotel
ja ja/Lift 3 behindertengerechte Zimmer ja ja ja auf Anfrage ja ja ja

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen auch gerne CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs Gmbh zur Verfügung, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Besuch von lichtkroko, Freitag, 02.06. - Montag,  05.06.2017. Wir bedanken uns für die nette Einladung mit Verpflegung. Mit freundlicher Fotogenehmigung von Frau Daniela und Herrn Franz Obersteiner. Text: Renate Stigler, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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