Königin der Wildfrüchte - ElsbeerReich in Michelbach

„Von der Westautobahn, der A1, bei der Abfahrt Böheimkirchen abfahren und dann nach 9 Km durch die Ortschaft Mayerhöfen. Nach dem Ortsende warte ich auf der linken Seite mit unserem kleinen, weißen, umweltfreundlichen und gebrandeten Strom-Flitzer auf den Bus.“

Winkend steht Frau Veronika Mayer an der vereinbarten Stelle und kurz darauf begrüßt sie die Gruppe auf das Allerherzlichste im ElsbeerReich und schon geht es auf der Bergstraße dem Himmel entgegen.

Es ist beginnender Herbst und in der Nachmittagssonne leuchten uns die ersten Elsbeerbäume bereits von Weitem entgegen.

„Elsbeere?“, werden jetzt einige Leser neugierig fragen.

Die Elsbeere ist ein sommergrüner Laubbaum, der zur Familie der Rosengewächse gehört und durchschnittlich 15 bis 25 Meter hoch wird. Die Ernte der reifen Früchte im Herbst erfolgt von Hand. Wie anstrengend und vor allem gefährlich diese Pflücktätigkeit auf langen Leitern ist, erzählt uns Frau Mayer bei der ersten Station. Mir wird schon beim Zuhören ganz schlecht.

Ab dem 30. Lebensjahr reißt die Borke in viele Schuppen – die für alte Elsbeeren charakteristischen „Elsenlöckchen“ – auf, so dass der Stamm ein unverwechselbares Aussehen erhält. Das Holz der Elsbeere zählt zu den härtesten Hölzern überhaupt und wird vor allem für stark beanspruchte mechanische Teile, wie Lineale oder Obst- und Weinpressen verwendet.

Unsere Reisegruppe interessieren aber mehr die Früchte als das Holz, da die Frage nach der Verwendung bereits gefallen ist.

Die Blütezeit beginnt um den 10. Mai und dauert ungefähr zwei Wochen. Erst im Alter von 20-30 Jahren beginnt der Baum erstmalig zu blühen und wenn ihm danach ist, mit mehrjährigem Abstand. Wir sehen bei unserem Besuch sogar zwei Bäume, die heuer keine einzige Frucht tragen.

Zur Blütezeit gibt es im ElsbeerReich eigens angebotene Wanderungen mit kulinarischem Ende. Frau Mayer informiert gerne rechtzeitig.

Die eiförmigen Früchte werden zwischen 12 und 19 Millimeter lang und sind essbar.

Während wir weiter Richtung „auf der Prinz“ fahren, finde ich in meinen soeben erhaltenen Unterlagen eine Ansichtskarte mit reifen Früchten. Eine süße Idee, denn auf der Rückseite klebt auch gleich die passende Briefmarke auf der Karte. Ich muss nur noch selbst schreiben…

Jetzt habe ich aber keine Zeit, denn wir sind am Ende der Straße angekommen und erfreuen uns einer herrlichen Aussicht.

Stimmt, ihr habt mich erwischt, das Foto ist vom Frühjahr. Nachdem das ElsbeerReich nahezu das ganze Jahr mit einer Gruppengröße ab 15 Personen, bis max. 40 Personen, besucht werden kann, war ich natürlich schon hier.

Aber ich zeige euch auch gerne ein Foto vom Herbst, also von dieser Tour.

Es ist egal wann ihr kommt, das ElsbeerReich ist immer ein Erlebnis.

 

Die Chefin des Hauses, stilecht im Elsbeer-Dirndl, lädt zur Verkostung ein. Es gibt Brote mit Elsbeerpastete, Elsbeerwurscht, Marmelade. Wir dürfen Elsbeersirup verkosten, Elsbeertraum und noch viel mehr.

Von den angebotenen Produkten am liebevoll angerichteten Verkaufspult bleibt bei unserer Abfahrt nicht viel übrig. Nicht vergessen, es sind alles hervorragende, gesunde und unverfälschte Naturprodukte. Ganz klar, dass dann einmal etwas ausgehen darf.

Frau Mayer erzählt noch viel über die Region Mostviertel und ihre landschaftsprägenden Elsbeerbäume auf einer Seehöhe zwischen 300 und 600 Metern. Laut der „Roten Liste“ ist die Elsbeere in Österreich als „extrem selten“ einzustufen, daher wird immer wieder versucht die Elsbeere anzusiedeln.

Begebt euch auf spannende Spurensuche über den Baum des Jahres 2012 in der Region „Wiesenwienerwald“. Gerne könnt ihr mit Frau Mayer, oder einem Waldpädagogen auch spannende Wanderungen erleben, mit oder ohne kulinarischen Elsbeerhöhepunkt.

Neben Elsbeerbäumen tummeln sich hier noch Zwetschke, Kirsche, Kriecherl, Weichsel, Äpfel und die weithin rot leuchtende Dirndl.

Da fällt mir wieder mein Foto von der Dirndlblüte im Pielachtal ein, das ich beim Blog-Besuch der Steinschaler Naturgärten geschossen habe. Beide Betriebe lassen sich gut miteinander verbinden und ihr könnt im Pielachtal auch gleich nächtigen.

Für uns heißt es Abschied nehmen, mit einem letzten Blick in die weite Landschaft sagen wir leise ´Auf Wiedersehen´. Im Bus wird bis Wien heftig diskutiert. Über die, für viele bis heute unbekannte Elsbeere, über das Elsbeerdirndl, die Landschaft und die Gastfreundschaft von Familie Mayer.

Walter, unser Teammitglied von bustiger sitzt eine Reihe vor mir. Ich höre ihn mit seiner Frau telefonieren: „Schatzi, holst Du bitte noch rasch ein Stück Brot vom Bäcker? Ich komme mit Elsbeerpastete, Elsbeerwurscht und...“

Nach ein paar Minuten setzt er fort, „Elsbeer-Marmelade und vor allem Elsbeerlikör.“ Tja, er ist und bleibt unser „Süßer“ bei bustiger.

Euer Team von bustiger – erster Busblog Österreichs, diesmal Renate und Walter.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an:

Kontaktperson:        Frau Veronika Mayer

Firma:                        Verein ElsbeerReich – Genussregion Wiesenwienerwald Elsbeere

Adresse:                    Mayerhöfen 1, 3074  Michelbach

Telefonnummer:      0664/95 68 341

Webseite:                  www.elsbeere.at

Mailadresse:              elsbeere@aon.at

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen jederzeit zur Verfügung:

CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs GmbH, Frau Renate, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Ideen zur Programmgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

 

Bus-
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Besuch von lichtkroko, Montag, 29.05.2017 und Donnerstag, 14.09.2017. Mit freundlicher Fotogenehmigung von Frau Veronika Mayer. Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler nach Angaben des Blog-Partners, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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