Kindheitserinnerungen - Puppenhausmuseum St. Thomas am Blasenstein

„Alles begann mit einer Puppe, die ich eines Tages geschenkt bekam und die jahrelang am Klavier gesessen hat“, erzählt die unheimlich sympathische und bodenständige Linzerin Frau Julia Lehner.

Ja, ja, kleiner Wicht zwinker nur! Hast ja recht. Vor knapp 20 Jahren wusste noch niemand, dass heute die Sammlung von Frau Lehner sogar ein altes Schulgebäude füllen würde.

Zur riesigen Freude unzähliger Besucher tummeln sich derzeit über 2.500 Puppen, Puppenhäuser, Puppenzubehör, Puppenküchen, Kaufmannsläden, Puppengewänder und und und … auf 3 Stockwerken.

Wer, wie das Team von Bustiger, denkt, einen raschen Besuch in St. Thomas am Blasenstein im Mühlviertel, hoch über der Donau einplanen zu können, irrt gewaltig. Unzählige liebevolle Details ziehen den Besucher in ihren Bann. Unter zwei Stunden sollte der Aufenthalt nicht veranschlagt werden.

Im gemütlichen, ebenerdigen und barrierefreien Kaffeehaus finden bis zu 70 Personen Platz. Auf Vorbestellung und nach Vereinbarung wird für Reisegruppen neben Kaffee und Getränken auch aufgetischt. Eine andere Möglichkeit ist eine Fahrt nach Rechberg zum Gasthaus Haunschmid, dem „goscherten Wirten“, mit welchem Frau Lehner schon jahrelang zusammenarbeitet. Neben einer ausgezeichneten Küche – das Team von Bustiger hat getestet – kann vor Ort am kleinen Badesee direkt vor der Haustür relaxed werden. Gemütliche Zimmer warten auf Mehrtagesgäste.

Für Schulgruppen ist ein Besuch im Puppenhausmuseum St. Thomas am Blasenstein keineswegs fad, auch wenn der kleine Kerl in der Nase bohrt. Sieben Jahre lang hat Frau Lehner mit ihrer Freundin Angelika Mannersdorf an einem überdimensionalen Puppenhaus gearbeitet und so das Leben in einer Schule vom Turnsaal bis zum Geländerrutschen detailgetreu nachgebaut.

Während die Jungs in einem Klassenzimmer Papierflieger fliegen lassen, lernen die Mädchen in der Schulküche für das Leben.

Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise von 1840 bis heute. Frau Lehner betont bei ihrer Führung, dass es eine Zeitreise durch Einrichtung, Mode und Leben der jeweiligen Epochen ist. Die liebevoll ausgestatten Puppenhäuser von klein bis groß repräsentieren auf anschauliche Weise die Zeit von damals. Nachdem fast alle ausgestellten Puppen samt Zubehör eines Tages bespielt wurden, weckt ein Rundgang bei vielen Besuchern Kindheitserinnerungen.

Ich schließe des Öfteren meine Augen, hole tief Luft und beim neuerlichen Blick auf die feinen Kleinigkeiten entdecke ich schon wieder Neues. Sei es die kleine Dose ums Eck, die liebevoll zusammengelegten Handtücher, das Blumengesteck am Tisch, die Leckereien am Herd, der Hund unter dem Sessel, die Mininudeln im Kaufmannsladen, das handgemalte Bild im Kinderzimmer…

Wenn ich weiter beschreiben soll, fülle ich wahrscheinlich ganze Bücher. Machen wir es daher kurz liebe Leser, schaut einfach vorbei. Die Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage.

Glaubt mir, solche Frauenaugen bringen sogar stahlharte Männerherzen zum Schmelzen. Eine Zeitreise der besonderen Art für die ganze Familie, den Verein, den Betriebsausflug, die Bastelrunde, die Reisegruppe oder nur für sich selbst.

Schon alleine die Anreise nach St. Thomas am Blasenstein durch die Mühlviertler Landschaft bietet eine Unmenge an Ausblicken in die Weite der Landschaft. Wir sind über Grein mit seinem Schloss Greinburg gekommen. Ganz in der Nähe liegt die Donaunixe – Perfekte Kombination ist eine gemütliche Schifffahrt durch den Strudengau und ein Besuch im Puppenhausmuseum.

Gruppen können gerne mit Voucher oder bar bezahlen. Natürlich gibt es eine moderne Registrierkasse.

Das Museum befindet sich wie schon erwähnt im alten Schulgebäude und ist bis auf das Erdgeschoss leider nicht barrierefrei.

Kinderwägen und alle Arten von Gehhilfen können gerne stehen gelassen werden, sofern die Besucher mit Hilfe die paar Stufen erklimmen können.

Im Erdgeschoss befinden sich eine behindertengerechte WC-Anlage und ein Wickelraum.

Jeder Besucher ist herzlich willkommen. Persönliche Führungen für kleine und größere Gruppen auf Anfrage.

Wer bei den vielen Kaufmannsläden ans Einkaufen denkt, für den empfiehlt sich ein Besuch in der nahen Speckalm.

Erinnert mich an das Frühstück von meinem Schatz heute Morgen bei Rosenberger. Seine Portion war nur viel größer.

Ich könnte noch viele Fotos im Bericht einbauen. Details und Puppen beschreiben. Einen Zirkus zeigen. Eine Apotheke. Eine Fleischerei. Euch Einblicke in Wohnzimmer der verschiedenen Epochen geben. Zeigen wie Weihnachten damals war. Schildkrötpuppen erklären. Den ersten Schultag erleben lassen. Oder euch auf die Neugeborenenstation bringen. Die Mode von damals präsentieren und einen Blick ins Puppenkochbuch werfen lassen.

Entgegen unserer Gewohnheiten habe ich ohnehin schon viel zu viele Fotos präsentiert. Besucht das einmalige Puppenhausmuseum in Oberösterreich und schaut bitte den Rest selbst an. Bitte beachten: eigentlich herrscht im ganzen Museum Fotoverbot. Nur das Team von Bustiger und unser Partner

durften die äußerst seltene Gelegenheit nutzen und für euch Eindrücke festhalten. Den Rest solltet ihr nun so rasch wie möglich selbst erforschen.

 

Euer Team von bustiger – erster Busblog Österreichs, diesmal Renate, Roswitha, Franz und Samir.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an:

Firma:                        Puppenhausmuseum St. Thomas am Blasenstein

Ansprechperson:        Frau Julia Lehner

Adresse:                    Markt 11, 4364  St. Thomas am Blasenstein

Telefonnummer:         07265/55825 oder 0041/794480855

Webseite:                  www.puppenhausmuseum.at

Mailadresse:              welcome@puppenhausmuseum.at

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen jederzeit zur Verfügung:

CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs GmbH, Frau Renate, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Ideen zur Programmgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

 

Bus-
parkplatz
Stufen barriere-
frei
Behinderten-
WC
Wickel-
raum
Hunde Gastronomie Einkaufs-
möglichkeit
Ausflugs-
planung
Schul-
programm
Fremd-
sprachen
Voucher
ja ja nein ja ja ja ja Souvenirladen, Miniaturen ja ja E ja

 

Besuch von lichtkroko, Sonntag, 05.11.2017. Mit freundlicher Fotogenehmigung von Frau Julia Lehner. Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler nach Angaben des Blog-Partners, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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