Die lustige Witwe - Schlossfestspiele Langenlois

Man glaubt es ja kaum, aber Langenlois, am Fuße des Manhartsberges, im südöstlichen Waldviertel gilt als größte Weinstadt Österreichs. Erinnert ihr euch an die Winzer Krems?

In dieser entschleunigenden Landschaft gibt es viele Plätze zum „mit der Seele“ baumeln und ausspannen. Etwas über eine Autostunde von Wien entfernt, taucht man in eine besondere Welt ein. Hier ist es kein Wunder, dass sich die „lustige Witwe“ von Franz Lehar wohlfühlt. Wer die Dame ist?

Tja, die Hauptfigur der gleichnamigen Operette in 3 Akten von Victor Leon und Leo Stein, elegant inszeniert von Rudolf Frey und aufgeführt im Garten von Schloss Haindorf bei Langenlois.

Das Team des ersten busblog österreichs durfte bei der Generalprobe, welche übrigens ohne einen einzigen Patzer (Wienerisch für Fehler) stattgefunden hat, dabei sein.

Die folgenden Szenenfotos stammen vom Haus- und Hoffotografen der Schlossfestspiele Kurt-Michael Westermann, dem „lichtkroko“ nicht in sein Handwerk pfuschen wollte. Der Ehrenkodex unter uns Fotografen liegt uns sehr am Herzen.

Somit war es für das gesamte Team des ersten busblogs österreichs einmal ein sehr entspannter Abend. Gemütlich von der ansteigenden Tribüne, wohlgemerkt auf nagelneuen Klappsesseln, konnten wir das Geschehen verfolgen.

200 Millionen Erbschaft, Verkettung von Missverständnissen, Geldgier und Macht. Eine brandgefährliche Mischung, die letztendlich von wahrer Liebe besiegt wird.

In den Hauptrollen die Sopranistin Cornelia Horak und der Bariton Erwin Belakowitsch. Premiere ist am Donnerstag, 20.07.2017 und Restkarten gibt es für die Aufführungen bis 12.08.2017 über die Homepage, an der Abendkassa oder bei diversen Vorverkaufsstellen. Bustransfers stellt gerne CÄSAR in letzter Minute zur Verfügung. Für geschlossene Gruppen organisieren wir gerne die Karten.

Apropos Bustransfer: am 22.07. und zur Frühabendvorstellung am 06.08. wird ein Shuttle-CÄSAR-Bus ab Wien geführt. Infos bei uns oder direkt bei Frau Renate Holzmayer, office@kulturlangenlois.at.

Die vielschichtigen Emotionen einer selbstbewussten Frau, die nicht als Studienobjekt einer geldgierigen Männerwelt taugt, werden musikalisch von Dirigent und Intendant Andreas Stoehr freigelegt, für die wirkungsvolle wie einfühlsame Inszenierung wird Regisseur Rudolf Frey verantwortlich zeichnen.

Nahezu jede musikalische Nummer dieser Lehar-Operette ist ein Hit. Neben „Lippen schweigen“, sind die Lieder „Ja, das Studium der Weiber ist schwer“, „Vilja, oh Vilja“ oder „ Da geh` ich zu Maxim“ unvergessliche und ewig junge Melodien.

Vor der Vorstellung und in der Pause ladet das Winzerdorf zum Verkosten des Festspielweines ein. Somit könnt ihr euch direkt vor Ort durch die regionalen Weine kosten. Natürlich nur für Nicht-Autofahrer. Daher sitze ich heute seufzend bei einem Flascherl Mineral und bohre meine Gabel in das saftig weiche Fleisch auf meinem Teller. Gemütlich ist es hier, im Schatten der alten Bäume. Und ein kulinarischer Genuss, verhungern und verdursten muss hier niemand.

Bis knapp nach 23.00 dauert die Vorstellung, eine entsprechende Kleidung, passend zur Freilichtaufführung ist empfehlenswert. Ebenso sind Stöckelschuhe an Frauenfüssen nett zu betrachten, aber sowohl im Winzerdorf am Schotter, als auch beim Anstieg auf die Tribüne etwas ungeschickt.

WC-Anlagen gibt es direkt im Schloss und in großer Menge am Ende des Winzerdorfs. Apropos Schloss. Im Schloss Haindorf kann auch genächtigt werden. Hier sollten die Zimmer rasch reserviert werden.

Meine Güte, dieser Blick…

In dieser „Geschichte einer Nacht“ wird von einem rauschenden Fest erzählt und von einem Paar, das nicht ohne einander, aber auch nicht miteinander kann, von einem bankrotten Operettenstaat und seiner illustren Gesellschaft.

Aktueller kann das Stück gar nicht sein. Durch seine moderne Inszenierung fühlen sich auch junge Zuschauer in den Bann des Stückes gezogen und erleben einen Abend, der treffender nicht umgesetzt werden kann. Traum und Wirklichkeit, ein schmaler Grad.

Der Abend ist zu Ende. Der Applaus verklungen. Weingläser werden abermals gehoben und man setzt zum letzten Fluchtachterl im schönen Park von Schloss Haindorf an. Rasch und geordnet erfolgt die Abreise der PKW. Busse stehen gleich neben der Bühne und haben ihren eigenen Abreiseweg.

Mit dem Lied, „heute geh ich zu Maxim“ auf den Lippen verlassen wir den wunderschönen Ort und das einzigartige Ambiente.

Wir haben es gut, wir wissen ja, dass wir 2018 zum „Vogelhändler“ wieder kommen.

Und wenn ihr jetzt Lust habt, dann bucht gleich Restkarten für heuer bzw. mit Frühbucherbonus für 2018. Denn grandiose Aufführungen sind rasch ausverkauft, dass zeigt sehr gut schon heuer ein Termin, der schon lange als „ausgebucht“ geführt wird. Bereut bitte nicht, zu spät gekommen zu sein!

 

 

Euer Team des ersten österreichischen busblogs, diesmal Renate, Franz, Roswitha und Walter.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an das Team der Kultur Langenlois GmbH, Rathausstraße 4, 3550  Langenlois, Tel. 02734/3450, office@kulturlangenlois.at,   www.kulturlangenlois.at  

 

Ideen zur Tagesgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

 

Busparkplatz Stufen barrierefrei Behinderten-WC Hunde Gastronomie Fremdsprachen Voucher
ja ja ja, bestimmte Plätze nein nein im Winzerdorf und der Umgebung E nein

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen auch gerne CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs GmbH zur Verfügung, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Besuch von lichtkroko, Dienstag, 19.07.2017. Fotos von Kurt Michael-Westermann und lichtkroko. Text: Renate Stigler, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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