Berühmte Kunstwerke mitten in Wien - Albertina

„Wow“, ich kneife meinen Fotopartner und Teammitglied von bustiger – erster Busblog Österreichs, Walter vor Begeisterung in die Rippen, „die haben echt einen roten Teppich nur für uns ausgelegt!“

„Du, der liegt aber für jeden Gast des Hauses hier“, Walter ist wie immer der Mensch an meiner Seite, der mich aus meinen Prinzessinnenträumen holt.

Der Name Albertina bezeichnet heute eine der weltberühmtesten Grafiksammlungen. Die Benennung geht auf das Jahr 1870 zurück, als Moriz von Thausing, Galerieinspektor der erzherzöglichen Grafiksammlung, in der „Gazette des Beau-Arts“ die Sammlung von Herzog Albert von Sachsen-Teschen mit „La Collection Albertina“ bezeichnete. Die Sammlung war damals Teil des „Carl Ludwig’schen Fideikomisses“, der von Erzherzog Carl von Österreich 1826 begründet worden war. Er stellt sicher, dass das erzherzogliche Palais auf der Augustinerbastei und die in ihr verwahrte Sammlung eine unauflösbare, untrennbare und unteilbare Einheit bildeten. Nicht die Sammlung, sondern das Gebäude besaß hier einen höheren Stellenwert.

Ich will euch nicht mit der Geschichte des Hauses hier behelligen, denn die hört ihr besser und interessanter bei einer persönlichen Führung, die ich nur ans Herz legen kann. Sonst wisst ihr vielleicht nichts über den IKEA der damaligen Zeit und die Geheimnisse des Hauses, denn fast jede Ecke hat eine Geschichte zu erzählen. Natürlich stehen auch Audioguides in diversen Sprachen zur Verfügung.

Ich kann nur eines sagen, ich bin in Wien geboren, Walter ebenso und zu unserer Schande müssen wir zugeben, kannten wir bis heute den Albertinaplatz nur aus zwei Gründen.

Erstens steht hier Wiens bester Würstelstand, den sogar Albrechts Dürers Hase zu schätzen weiß.

 

Einziger Unterschied zu mir ist, ich trinke keinen Moet zu meiner geliebten Käsekrainer, sondern ein Glas Cola.

Der Hase von Dürer hängt übrigens in den Räumen der Albertina und ich bin bei unserem Besuch wie angewurzelt davor stehen geblieben.

Manchmal passen Vorstellung über etwas und Realität nicht zusammen. Den Unterschied müsst ihr selbst herausfinden. Könnt mir gerne danach berichten und wir vergleichen, ob wir derselben Meinung sind.

Zweitens bietet sich von der Terrasse vor dem Haupteingang uns Fotografen in der blauen Stunde ein herrlicher Blick auf die Staatsoper. Den könnt ihr im Blog-Bericht über Rosenberger First bewundern.

Als Buslady kenne ich natürlich den Albertinaplatz zu gut. Gruppen aus- und einsteigen lassen ist immer eine große Herausforderung, erfordert genaue Planung, Fingerspitzengefühl und eine Einfahrtsgenehmigung.

Wenn ihr Gäste direkt zur Albertina bringt, dann gibt es eine Lösung – fragt bitte bei der Buchung danach. Also keine Panik. Nur parken dürft ihr eure Reisebusse dann leider nicht vor Ort, aber dafür gibt es, man glaubt es kaum, sogar in Wien Lösungen.

Kommen wir zurück in das ehrwürdige Gebäude, in welchem einem vor Staunen der Mund offen bleibt. Nachdem wir würdevoll nach oben geschritten sind und unsere Fußabdrücke am roten Teppich verewigt haben, führt uns Frau Mag. Groß-Weikhart in die möblierten habsburgischen Prunkräume.

Wer übrigens schlecht zu Fuß ist, mit einer Gehhilfe oder einem Rollstuhl kommt oder den roten Teppich aus Ehrfurcht nicht betreten möchte, kann mit dem Lift fahren. Ein großer Vorteil der modernen gegenüber der Habsburger Zeit.

Besondere Führungen gibt es für sehschwache, taubstumme oder demenzkranke Personen. In der Albertina ist absolut wirklich jeder herzlich willkommen und die Wärme des Hauses und die Freundlichkeit der Mitarbeiter machen den Aufenthalt zu einem wahren Genuss.

 

Sogar so Fotoverrückte wie uns empfängt die Albertina auf ihre spezielle Weise. Achtung, Fotografieren und filmen erfordert eine Genehmigung.

Kinder dürfen sich bei Kindergeburtstagen, bei Workshops, beim Ferienspiel nach Herzenslust austoben. Ich darf ein Foto zeigen, das mir von der Albertina zur Verfügung gestellt wurde.

Wie schon bei Gmundner Keramik und im Das Kunstmuseum Waldviertel war natürlich Renate mitten beim Malen und weniger beim Fotografieren.

Unwahrscheinlich wie atemberaubend schön diese Räumlichkeiten sind, wie edel die Stoffe, glitzernd die Beschläge.

Kein Stäubchen Schmutz trübt den Blick, kein Wasserfleck hindert die Sicht. Liebevoll gepflegt und so atemberaubend elegant. Wieso bin ich jetzt keine Prinzessin?

Für euren Wienbesuch in der Gruppe könnt ihr einen staatlich geprüften Fremdenführer oder Fremdenführerin bei uns buchen. Dieser zeigt dann nicht nur die Schönheiten unserer Stadt, sondern darf auch in diesen Prunkräumen führen.

Immer wieder wechselnde Ausstellungen, über die ihr Infos auf der Homepage findet, sind ein guter Grund sich eine Jahreskarte anzuschaffen. Immerhin hat die Albertina auch 365 Tage im Jahr geöffnet. Im Jahreslauf gibt es doch immer wieder gute Gelegenheiten geliebte Menschen mit besonderen Geschenken zu erfreuen... Natürlich kann man sich auch selbst etwas Sinnvolles schenken.

Vom 08.09.2017 – 03.12.2017 widmet die Albertina Pieter Bruegel dem Älteren, dem bedeutendsten Zeichner des 16. Jahrhunderts, eine umfassende Ausstellung.

Von 29.09.2017 – 07.01.2018 gibt es eine tolle Ausstellung über Raffael, der mit Leonardo da Vinci und Michelangelo das große Dreigestirn der Renaissance bildet. Mit seinen weltberühmten Zeichnungen zählt der jung verstorbene Meister darüber hinaus zu den größten Zeichnern der Kunstgeschichte.

Viele schöne weitere Ausstellungen folgen, schenkt uns auf Facebook unter „bustiger“ ein Like, denn wir informieren immer wieder. Oder bestellt den Newsletter der Albertina.

 

Walter und ich stehen gerade in der derzeitigen Fotografie-Ausstellung 1970-2000, die noch bis 08.10.2017 zu sehen ist und diskutieren. Wer bekommt welche Palatschinken?

Zum Glück bietet die Albertina für Gruppen auch Teambildungs- und Konfliktlösungsprogramme. Sonst wären wir vielleicht aufeinander losgegangen.

Für Tagungen, Verpartnerungen, Hochzeiten, Familienfeiern und noch viel mehr können die Räume jederzeit gemietet werden. Dann werden die Alarmanlagen kurzfristig deaktiviert, die Teppiche auf die Seite gerollt, die edle Tür geöffnet und auf der einzigartigen Terrasse ein Glas Sekt gereicht.

Wir verzichten auf das Gläschen Sekt, aber die Aussicht lassen wir auf uns wirken. Saugen sie richtig in uns auf. Ich sehe mich hier nicht mitten in der brütend heißen Sonne stehen, sondern bei einer Abendveranstaltung im bodenlangen schwarzen Kleid, ein Gläschen Sekt in der einen und ein kleines Brötchen in der anderen Hand, bei locker launigen Geschäftsgesprächen. Mein Lachen klingt über den Burggarten, in welchem im Sommer die berühmten Lipizzaner grasen dürfen, weht über das Schmetterlingshaus und…

„Kommst Du endlich?“, Walter trommelt mit den Fingern auf die goldene Türschnalle, „es ist so heiß da draußen.“

Männer! Ich trabe beleidigt hinter her, wenn er mich nochmals so brutal aus meinen Frauenträumen (Mädchen ist schon übertrieben) reißt, dann warten sicher die Geier auf ihn. Versprochen!

Unwahrscheinlich, welche Schätze hier verborgen sind. Frau Mag. Groß-Weikhart wird nicht müde zu erzählen und wir saugen die Infos wie Schwämme auf. Ob sie nach uns bei der Möglichkeit „Yoga in der Albertina“ wieder frische Energie schöpft, frage ich mich in aller Stille.

Ich muss mir das Grinsen verkneifen, wenn das mein Eisenbahnliebender Schatz sehen könnte!

Ganz ehrlich? Ich bin wirklich überrascht, welche unterschiedlichen Kunstwerke hier gezeigt werden, kann mir kaum vorstellen, dass hier nicht jeder Besucher sein persönliches Lieblingsstück findet. Allen Wienern/Wienerinnen möchte ich einen Besuch in der Albertina wirklich ans Herz legen. Nicht warten! Sondern gleich kommen! Besser noch, immer wieder kommen!

Wir verabschieden uns von Frau Mag. Groß-Weikhart und ziehen noch unsere eigenen Runden durch die Räume. Laufen noch einmal über den roten Teppich runter und rauf, wie kleine Kinder. Es gibt soviel zu sehen, aber das würde hier den Bericht sprengen. Die Albertina, kein verstaubtes Museum, sondern ein ganz toller, moderner, innovativer und abwechslungsreicher Besuchermagnet.

Vor lauter Begeisterung haben wir gar nicht gemerkt, dass draußen inzwischen die blaue Stunde schon fast vorbei ist - mittwochs ist bis 21.00 geöffnet. Also dann, kommt selbst vorbei, denn wir gehen jetzt zum grünen Hasen, der am Würstelstand sitzt!

Euer Team von bustiger – erster Busblog Österreichs, diesmal Renate und Walter.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an das Team von Albertina, besucher@albertina.at, www.albertina.at, 01/534 83-0, 1010 Wien, Albertinaplatz 1

 

Ideen zur Tagesgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

 

Bus-parkplatz Stufen barrierefrei Behinderten-WC Wickel-raum Hunde Gastronomie Fremd-
sprachen
Voucher Schul-
programme
Hochzeits-
location
nein ja/Lift ja ja ja nur Assistenzhunde ja - Do & Co Albertina und Augustinerkeller ja, auf Anfrage ja ja ja

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen auch gerne CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs Gmbh zur Verfügung, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Besuch von lichtkroko, Mittwoch, 21.06.2017. Mit freundlicher Fotogenehmigung von Albertina. Werbeeinschaltung. Text: Renate Stigler, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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