Aus der Weltstadt der Musik - Original Wiener Deutschmeister-Schrammeln

„Grammeln? Wo gibt es frische Grammeln?“

„Nein, nicht Grammeln! Mensch, denkst du nur ans Essen?“, ich schiebe meinem Fotopartner Walter einen Folder über den Tisch, „ da schau – Original Wiener Deutschmeister-Schrammeln! Ein echtes Wiener Original.“

Walter studiert, „das ist ja das imperiale Fest in Baden!“

„Und? Wir können mit der Badener Bahn oder mit dem Auto fahren!“

Die Sonne lacht vom Himmel und ich schwitze auf Teufel komm raus. Ein heißer Tag, dieser Samstag im Badener Kurpark, gleich neben dem Casino. Die Damen auf den edlen Pferden beneide ich keine Minute. Auch wenn mir die barocken Gewänder unheimlich gut gefallen.

Klassische Elemente der Reitkunst wie Piaffe und Passage, aber auch Zirkuslektionen wie der spanische Schritt werden gezeigt.

Ein kaiserliches Programm wird an diesem Wochenende geboten und die gute alte Zeit zum Leben erweckt.

1884 gründeten die Brüder Johann und Josef Schrammel eine urwienerische Musikgattung, deren Popularität vom Adel bis ins niedere Volk reichte.

Noch heute steht bei uns in Hernals am Elterleinplatz ein Schrammelbrunnen. Da bin ich schon tausende Male vorbeigelaufen, auf dem Weg zu meinem Lieblingschinesen. Erst nach dem Gespräch mit Frau Ira-Telberg ist er mir wirklich ins Auge gestochen. Komisch, wie der Mensch oft reagiert.

Beim Konzert der Deutschmeister-Schrammeln wird in das Lebensgefühl jener Epoche, in der Wien zur Weltstadt der Musik aufgestiegen ist, eingetaucht.

Mir geht es sowie beim Besuch im Pleyel-Museum, ich lasse mich gerade wieder von einer begeisterten Musik-Anhängerin, diesmal von Frau Ira-Telberg, in eine andere Welt entführen. Die Sängerin und Begründerin der Deutschmeister-Schrammeln legt größten Wert auf ursprüngliche Authentizität – sei es bei den Instrumenten, der Spielweise oder dem Auftreten. Je nach Kundenwunsch ebenso bei der Auswahl der Location.

So sehen Walter und ich zum ersten Mal auch das „picksüße Hölz’l“.

„Das hat nichts mit einer Zuckerstange zu tun“, raunt mir Walter enttäuscht ins Ohr. Er denkt manchmal wirklich nur ans Essen.

Lieder wie die „Fiakermilli“ oder „das goldene Wiener Herz“ verklingen im Badener Kurpark.

„Die Deutschmeister sind da“ – so hat es früher geheißen, wenn die Regimentskapelle durch das Michaelertor zur Burgwache marschierte. Ihre Schrammeln waren die „Burgspatzen“, welche bei Hof und im kaiserlichen Wien höchstes Ansehen hatten.

Heute ist es die Deutschmeisterin mit ihren Musikern, welche jederzeit gerne für Veranstaltungen in Wien und Umgebung gebucht werden kann. Sowie hier beim imperialen Fest in Baden oder ein paar Tage später im wunderschönen Ambiente des Amtshauses im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Besonderes Highlight ist für Gruppen jederzeit eine musikalische Reise durch Wien. Begonnen wird im Wiener Prater, ein Stück mit der Liliputbahn zurückgelegt, ehe es mit dem Fiaker durch die Prater Auen zum Lusthaus geht, wo neben Kulinarik ein musikalischer Höhepunkt auf die Gäste wartet.

Ich versuche einen Blick ins Programm zu werfen. Nachdem mir wieder mal die Straßenbahn einen Strich durch meine zeitliche Rechnung gemacht hat, bin ich ein paar Minuten zu spät. Was steht da?

„Eisele, Beisele und andere Sprünge“

Während ich noch überlege, Vanille- oder Schokoeis in welchem Beisl und ob ich springen muss, erzählt Frau Ira-Telberg die Geschichte über Eisele und Beisele. Die hat nur mit meinen Gedanken so überhaupt nichts zu tun.

Ich habe es in Baden schon schön gefunden, dass zwischen den Stücken immer etwas Geschichte sowie Anekdoten erzählt wird. Somit kann die Zeitreise durch Wien und dessen Entstehung zur Weltstadt der Musik verfolgt und besser verstanden werden.

Das Programm reicht von klassischen Walzern über Operette und Polka bis hin zum faszinierenden Genre der Schrammelmusik. Mit viel Liebe zum Detail versucht die Deutschmeisterin mit ihren erstklassigen Musikern ein Stück altes Wien am Leben zu erhalten.

Die Begeisterung des Publikums kennt kein Ende, egal ob in Baden oder in Wien.

Der Radetzkymarsch bildet den Abschluss nach einem grandiosen, musikalischen Erlebnis. Wir nehmen beide noch eine CD mit nach Hause – „Fahr’n ma, Euer Gnaden!“

Wie schon erwähnt steht die Deutschmeisterin Frau Brigitte Ira-Telberg mit ihren Musikern für Sonderveranstaltungen in und um Wien jederzeit gerne zur Verfügung. Eine wahre Bereicherung für Feste, Veranstaltungen, Feiern, aber auch für Sonderauftritte für Gruppen, z.B. im Prater, im Hotel, beim Heurigen oder in einer anderen passenden Location, wie z.B. bei Rosenberger First. Erleben sie ein Stück von der Weltstadt Wien auf eine ganz bezaubernde Art und Weise.

Über Konzerte und deren Besuchsmöglichkeiten als Einzelgast informiert die Homepage.

Euer Team des ersten österreichischen busblogs, diesmal Renate und Walter.

 

Interessenten aus dem In- und Ausland wenden sich direkt an die Deutschmeisterin, Frau Brigitte Ira-Telberg, Hohlweggasse 12/22, 1030  Wien, Tel: 0676/541 83 13, office@deutschmeister-schrammeln.at,  www.deutschmeister-schrammeln.at 

 

Ideen zur Tagesgestaltung findet ihr bei unserer individuellen Gruppenreise

 

Zur Planung Ihrer Gruppenreise steht Ihnen auch gerne CÄSAR Bus- und Personenbeförderungs Gmbh zur Verfügung, office@bustiger.eu, www.bustiger.eu

 

Besuch von lichtkroko, Samstag, 24.06. in Baden und Donnerstag, 29.06.2017 in Wien.  Mit freundlicher Fotogenehmigung von Frau Brigitte Ira-Telberg und allen Beteiligten. Text: Renate Stigler, Fotos: lichtkroko, www.lichtkroko.eu

 

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